C’est si bon

Sie fürchtet die Flucht, die Vernunft.

Sie konfrontiert, argumentiert, sie hält

aus und, immer, immer, sie bleibt.

Und dann gibt es Nächte, die verführen,

so wie diese. C’est si bon. Und das ist gut.

Sie spricht gedehnt, mit Zeit und Akzent,

flüstert Versprechen, wahrscheinlich falsche,

schaut so verwegen aus, mit dunklem Haar

und spielt gar so sehr gekonnt, in dieser Nacht.

Sie ist eine Künstlerin, immer, und kess,

und trostlos romantisch ebenso, und immer

ist sie sich ihrer schwindenden Sache so sicher.

Und wenn sie offeriert, dann nehme ich an

so steht es wohl irgendwo geschrieben.

C’est si bon. Und das ist gut. Und dann

mag es brenzlig werden aber endlich

wieder warm

und mittelbar gefährlich.