TRP: Begierde

Antje Rávic Strubels Die Wälder des menschlichen Herzens ist

für die, die auf der Durch_Reise sind, zwischen Kontinenten und Kontrasten,

für die, die Natur als Spiegel sehen, oder Zuflucht, oder Orakel,

für die, die im Fluss leben, nicht so sehr am Ufer,

für Liebhaberinnen still in and already out of the closet,

für Männer, die immer noch glauben, ohne ihre Initiative gäbe es keinen Sex, (und guten schon gar nicht,)

für die, die begehren oder es nicht mehr tun,

für die, für die alles eine Frage des Tuns ist, nicht des Definierens oder Hinterfragens,

deren Welt der Liebe eine wirre und kleine ist.

Es ist manchmal klaustrophobisch,

fast nie binär, heteronormativ oder ideologisch,

oft vage und unterkühlt,

trotzdem sehr leidenschaftlich – und gerade deswegen niemals pornographisch,

 

beschränkt handelnd aber grenzenlos beschreibend.