Und die Moral von der Geschicht’…

Es wabert umher eine Ratlosigkeit

in dieser schnellen Zeit,

die Rastlosigkeit mit sich schleppt;

die beiden gehören zusammen

wie Pech und Schwefel

und genauso selten

verheißen sie Gutes.

Sie verzerren Reize

wie der flimmernde Asphalt

uns im Sommer Nähen vorgaukelt,

die in Wahrheit so weit weg sind

und vielleicht auch dort bleiben sollten,

denn Horizonte, dass weiß doch jedes Kind,

sind das Drahtseil der Träume, nicht unserer Füße,

und auch nur für sie zum Tanz geeignet.

In dieser rastlosen Ratlosigkeit also,

da verkümmert jeder Keim

und kann sich gar nicht wehren

und so auch gar nichts werden.

Eine Moral muss her!

Aus welcher Geschichte man sie zieht,

spielt vorerst zweite Geige,

nur dass sie in starken Winden gegenhält,

und auf Fels sogar gedeiht,

dass ists, was uns beheimatet,

sonst irren wir umher,

als Sklavenhalter unser selbst!