Trotzdem

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Es war dunkel. Es war kalt. Es war nass.

Und trotzdem machten wir uns auf den Weg, liefen,

liefen gegen den Wind an, bis seine Gewalt gezähmt schien,

oder wir nur mehr löchrig.

Wenn er uns gelöchert hätte,

hätten wir bereitwillig erzählt, oder nicht,

oder waren wir zu sehr aus der

Puste, hustend nach Luft und Stille,

einer Pause an der Oase

oder zumindest im Warmen.

Doch wenn der Wind so weht,

mit Altem fort und Neuem heran, immer und immer fort,

dann ist die Heimkehr doch so anders

und viel mehr wohlig nun!

Liegt da genau nicht dann der Grund?

Manchmal einfach loszugehen,

obwohl die Zeit die falsche scheint

und die Umstände erst recht, aber wann sind die schon gut!

Und keine Entschuldigung vom Ast zu reißen

sondern die Winde das schon verrichten lassen

und sich den Gewalten stellen, gar ganz,

und dann sehen, was passiert.