Ankunft, jedoch keine Niederkunft, niemals

Ich schreibe wieder.
Ich schreibe wieder,
nicht aber für ein spärliches Publikum, welches schläft oder kauend redet und notorisch nur die hintersten Bänke besetzt,
auch nicht für den vergoldeten Altar der Akademie,
und zu keiner Gunsten bringenden Beweihräucherung derer,
die Träume kalkulieren und Sehnsüchte zur Gewinnsucht nötigen –
oh nein!
Ich schreibe nur mehr ergeben
dem Schlag meines Herzens,
zu welchem meine Seele den Sommerreigen tanzt,
sich kindlich erquickt,
und irgendwann in leidenschaftlicher Ekstase nur mehr taumelt,
des Urvertrauens wegen.
Und so trägt das Wort mich zu jenem Anfang, welcher Ende zugleich ist,
wo keine Polarität das Leben entzweit,
sondern wo Licht sich großzügig ergießt,
und nährend ist wie Milch und Honig,
in jeder meiner Adern.