Versöhnung

A Somewhattranslation of Wordbeginning

Im Anfang, jedem Anfang

liegt ein Wort

jenes, welches Du lerntest als Du erst warst

jenes, welches Du erfuhrst, Dein Eigen machtest, und mir dann gabst

Dein Wort.

Hier liegt es nun,

vor mir,

kurzweilig ausgesetzt und ganz nackt.

Ich ringe kurz, nur kurz.

Vorsichtig nehme ich es in meine Arme, meine Obhut,

auch wenn es dies nicht gewohnt, von Dir

sodass es neu wird

Neues schaffen kann

Bedeutungen trägt, welche Du nie erahntest

als Du es erst lerntest, erfuhrst, mir dann gabst.

Nun, da ich es anders höre,

es neu probiere und schmecke, in meinem Mund,

sein Geruch meine Erinnerungen anrührt, streichelt,

es halte in meiner Brust, tief innen,

nachdem ich es durch meine Adern wandern spüre,

es mich zum Bluten bring, aus meinem Herz,

ist der Schlag wieder da, der kräftige.

So hebe ich mein bleiernes Kinn

und meine Füße auch, die nackten,

schreite voran, durch den Morast, die Spinnenweben

und treffe Dich, dann doch,

im Morgengrauen

auf dem Faden,

dem dünnen, roten Faden

dem glühenden, heißen Horizont

welcher und zu Menschen macht

und so zerbrechlich.