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es ist kein ort

wo ich steh geh weil

es sind zu viele

wo ich stand und von denen ich ging

diese welt ist einfach zu groß zu schön zu bunt

dass ich nur eines haben könnt

nur einen raum nur ein bild nur eine farbe

welchen ich geben würd

diesen namen

des glücks

der ankunft

der endgültigkeit

und so denk ich

vielleicht ists ein mensch

bei dem ich steh, geh, weil

ein mund eine hand ein fuß

bei dem ich mich fühl wie zuhaus

oder vielleicht sinds viele

diese welt summt vor stimmen und geschichten dieser münder

welchen ich andächtig lausche

alle tage dieser welt

von denen ich nicht satt werden kann

nie

immer ists zu wenig

denn in den geschichten gehst du und du und du

und ihr kamt dazu

und ich war vom fluss getragen

in ein neues dorf

an eine neue brust

und so warn wir ein neues gespann

neue wände neue schritte neues glück

und so denk ich

vielleicht ists ne lüge

das daheim

das ankommen

die endgültigkeit

eine lüge

verheißungsvoll klingend

für meine ohren

scharf schneidend

in mein fleisch

eine lüge

dass ich hier bleib

bei dir

an diesem ort

endgültig.

und wenn

dann tuts mir leid

es ist noch nicht an der zeit

hierzubleiben

zu weilen

an einem ort mit und in einem menschen in einer geschicht

nur eins einen eine

ist nicht genug

sondern zu lieben und leben

dort und den und dann und wann

viele alle

welche dann sich grad auftun

um mich

mit dach und haar und anfang

und ich mich sicher schätzen kann

wenigstens kurz

bis zum nächsten sturm

bis zum nächsten end.

aber bis dahin

pack ich mein bündel

und schnür die schuh

und lass den stern mich weisen

zum kind

im stall

wo alle

zuhause sind.