Vatertag

Für Papa

Zum Vatertag 2011

 

 

Im Anfang war der Vater, der eine

Der alles schuf, Deine Welt, und meine.

In uns tragen wir sein Angesicht

Und kennen die Umrisse doch nicht.

Nur spüren wir, dass er uns liebt

Uns nährt, segnet, versteht und vergibt.

 

Vater, Du bist Er, der eine

Der uns schuf, die Welt der Marie´s, die Meine.

In mir trage ich Dein Angesicht

Und kenne Dich, oder nicht?

Nur hast Du die Frau an der Seite

Die Gott nicht hatte, in der Weite.

Er brauchte keine, so die Wahrscheinlichkeit,

denn er war Vater, Mutter, Sohn in der Dreifaltigkeit.

Gott mahnt, dass Du, Mann, unvollkommen bist

Und deswegen die Perfektion vermisst.

Immer noch unvollkommen, das wird so bleiben

Aber erkannt von einer, die an Deiner Seite wird verweilen.

Mit ihr gemeinsam schließt er sich

Der halbe Kreis, der nun fertig ist.

Den Schnitt, die Überlappung, die musst Du pflegen,

jeden Tag musst Du beten, lieben, und hegen.

Mit der Liebe nur kannst Du erfüllen

Was Du nicht willst der Welt enthüllen:

Dass Du alleine verkümmerst, ohne sie, die Frau

Und er sich nur so erhebt, der Morgentau.

Und die Frucht erstrahlen lässt unter der Sonne

Und drei Töchter schafft—mit Lachen und Wonne.

Der Dreieinigkeit so näherst Du Dich

Der Gott sich nie entfernte, ihr nie wich.

So kannst Du sein der, der Du nie warst

Und bist nun der, der Leben um Dich scharst.

 

Ich kenne Dich nun mein Leben lang

Und weiß Dich an meiner Seite immer.

Ohne Dich würd´s mir schon bang,

aber Du verlässt mich nicht, nie und nimmer.