Schwarz und Weiß

So verschieden scheinen sie,

die zwei.

Weiß und schwarz, dunkel und hell.

Aber ohne verschieden –

geschieden.

Mit Differenz,

Referenz. Und ganz. Glanz.

Zu zweit also wirkt er, der Kontrast.

Nebeneinander, umeinander, aufeinander, beisammen, zu zweit, endlich.

Gesehen müssen sie werden, die künstlerischen Formen,

die sich winden

und verbinden

sich binden.

Im Tageslicht, nicht nur im Dunkeln muss sie wachsen,

die Kunst

die Wahl

manchmal Qual

die Besonderheit.

Gesehen werden, aber nicht gekauft, braucht sie zum Leben und

nicht von uns,

nicht von Euch,

nicht von Anderen.

Denn gelten wird sie nur vor Ihm

und Er wartet.

Auf Rechenschaft, nein. Sondern auf Wahrheit. Und ihrer Versuchens.

Rechenschaft sucht nur eines, versteht nur eines, lässt nur eines gelten.

Ein Kunstwerk ist jenes nicht, eines.

Es ist vieles, vieles, vieles und änderbar in sich. Täglich, mit allen Pinseln.

Und wenn betrachtet von dortherum, es scheint wiederum anders. Nein es scheint nicht, es ist wirklich, all jenes.

Weil sie es sind, die Farben, alles.

Und wenn vereint, dann bleiben sie für immer.